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Google fügt KI-Offenlegungshinweise für Anzeigen hinzu.

Google führt neue KI-Offenlegungstools für Anzeigen ein.

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Google hat neue Transparenzfunktionen eingeführt, die anzeigen, ob eine Anzeige Elemente künstlicher Intelligenz (KI) verwendet. Ziel dieser Offenlegungsfunktion ist es, die Entstehung einer Anzeige transparenter zu machen und so die wachsende Zahl digitaler Werbeanzeigen mit KI-Technologien besser darzustellen.

So funktioniert die neue Offenlegungsfunktion

Gemäß der neuen Richtlinie können Nutzer auf das Drei-Punkte-Menü einer Google-Anzeige tippen, um den Bereich „So wurde diese Anzeige erstellt“ anzuzeigen. Dieser Bereich zeigt an, ob bei der Erstellung einer Anzeige generative KI-Technologie zum Einsatz kam.

Google wies darauf hin, dass das Offenlegungssystem den Prozess für Werbetreibende vereinfachen wird. Nutzt eine Marke Googles KI-gestützte Tools zur Anzeigenerstellung, fügt Google automatisch einen entsprechenden Hinweis im „Mein Anzeigencenter“ hinzu. Für Anzeigen, die mit anderen Tools erstellt wurden, bietet Google eine Option, mit der Werbetreibende die Verwendung von KI offenlegen können.

Zwischen diesen beiden Fällen besteht ein wichtiger Unterschied, da sie völlig unterschiedliche Szenarien darstellen. Einerseits kann ein Werbetreibender eine Anzeige im Google-Ökosystem erstellen, woraufhin Google automatisch einen entsprechenden Hinweis hinzufügt. Andererseits kann ein Werbetreibender auch Werbemittel verwenden, die mithilfe externer Tools erstellt wurden. In diesem Fall ist Google darauf angewiesen, dass der Werbetreibende dies meldet und eine neue Kontrollmaßnahme einsetzt.

Die Technologie hinter den Etiketten

Um den Einsatz von KI-Tools zu erkennen, verwendet Google SynthID, das digitale Wasserzeichen-Tool des Unternehmens. SynthID bettet ein spezifisches Signal in KI-generierte Inhalte ein, das selbst dann erkennbar bleibt, wenn ein Bild oder Video verändert, in der Größe angepasst oder komprimiert wird. Dadurch kann Google den Einsatz von KI erkennen, ohne sich allein auf die Offenlegung durch Werbetreibende verlassen zu müssen.

Google integriert außerdem C2PA-Metadatensignale in das System. C2PA steht für Coalition for Content Provenance and Authenticity und liefert verifizierbare Informationen über den Erstellungs- und Bearbeitungsprozess von Inhalten. Durch die Hinzufügung von C2PA-Metadatensignalen zum SynthID-System erweitert Google die Liste der KI-generierten Anzeigen, die es identifizieren kann, selbst wenn diese nicht mit Googles Tools erstellt wurden.

Die Kombination aus einem proprietären Wasserzeichenwerkzeug und einem offenen Industriestandard lässt vermuten, dass Google sicherstellen will, dass sein Kennzeichnungssystem den Einsatz jeglicher KI erkennt, unabhängig davon, welche Werkzeuge bei ihrer Erstellung verwendet wurden.

Wo und wie die Offenlegungen erscheinen werden

Google erklärte, dass die genaue Platzierung der KI-Hinweise von den jeweiligen lokalen Bestimmungen abhängt und die Darstellung je nach Region, in der eine Anzeige geschaltet wird, variieren kann. In manchen Fällen erscheint ein entsprechendes Tag direkt in der Anzeige, entweder automatisch von Google hinzugefügt oder vom Werbetreibenden selbst.

Der regionale Ansatz bei der Offenlegung von KI-Informationen verdeutlicht das weltweit entstandene Flickwerk an Anforderungen zur Kennzeichnung von KI in Werbung und Medien. Verschiedene Regierungen und Aufsichtsbehörden verwenden unterschiedliche Ansätze, um die Offenlegung von KI-Informationen vorzuschreiben, und Googles Kennzeichnungssystem scheint eher auf unterschiedliche Anforderungen zugeschnitten zu sein, als einen einheitlichen globalen Standard anzuwenden.

Warum die Offenlegung von KI-Informationen immer wichtiger wird

Die Kennzeichnung des KI-Einsatzes ist wichtig geworden, da immer mehr Kreative und Marken generative Tools nutzen, um die Content-Produktion zu beschleunigen. Mit der Weiterentwicklung dieser Tools dürfte auch ihr Einsatz in der Werbung zunehmen, wodurch Transparenz hinsichtlich ihrer Verwendung für die Wahrnehmung der Werbung durch das Publikum an Bedeutung gewinnt.

Googles Vorgehen entspricht dem allgemeinen Trend in der Werbebranche, wo große Plattformen in letzter Zeit KI-Kennzeichnungssysteme eingeführt haben. Meta hat beispielsweise seine Kennzeichnungshinweise bereits aktualisiert, um KI-generierte Anzeigen auf seiner Plattform zu kennzeichnen. Ähnliche Bedenken bestehen hinsichtlich der Information des Publikums über den KI-Einsatz in den angezeigten Werbemitteln.

Mit der Weiterentwicklung generativer KI-Tools wird die Grenze zwischen von Menschen erstellten und KI-gestützten Anzeigen für die Zuschauer immer schwerer erkennbar. Google versucht, diese Grenze zu wahren, indem es die automatische KI-Erkennung mittels SynthID mit der Option für Werbetreibende kombiniert, eine Offenlegungskontrolle zu nutzen.

Was dies für Werbetreibende bedeutet

Werbetreibende müssen nun die Nutzung von KI in ihren Anzeigen offenlegen, da der Einsatz von KI in Werbemitteln nicht länger unbemerkt bleiben kann. Die entsprechenden Hinweise werden automatisch im „Mein Anzeigencenter“-Bereich hinzugefügt. Werbetreibende, die KI-generierte Werbemittel von externen Anbietern verwenden, müssen dies Google jedoch über die neue Offenlegungsfunktion melden.

Diese Änderung erhöht den Druck auf Werbetreibende, die Entstehung ihrer Werbemittel und die dabei eingesetzten KI-Tools nachzuvollziehen. Mit der Ausweitung der Kennzeichnungspflichten auf weitere Plattformen wird die Nachverfolgung der Produktionshistorie für Werbetreibende zur Routine.

Wie dies in das Gesamtbild von KI in der Werbung passt

Generative KI-Technologien haben sich im vergangenen Jahr in der Werbebranche rasant verbreitet. Marken nutzen diese Technologien, um nicht nur Produktbilder, sondern auch komplette Videospots in einer Geschwindigkeit und zu einem Preis zu erstellen, die mit traditionellen Produktionsmethoden unerreichbar sind. Diese Geschwindigkeit macht KI-generierte Werbemittel in Such-, Display- und Social-Media-Anzeigen immer beliebter. Daher entwickeln Plattformen zunehmend Systeme, die mit der rasanten Entwicklung der Inhalte Schritt halten können.

Das Problem für eine Plattform, die ein solches System entwickelt, ist die Abdeckung. Eine Wasserzeichenlösung wie SynthID kann nur das erkennen, wofür sie entwickelt wurde. Deshalb verwendet Google SynthID in Kombination mit C2PA-Metadaten und manueller Offenlegungskontrolle. Werbetreibende nutzen möglicherweise verschiedene Tools innerhalb einer Kampagne, indem sie das Ausgangsbild mit einem KI-Tool generieren und es anschließend mit einem anderen bearbeiten und skalieren. Eine konsistente Erkennung ist daher nur durch mehrere, sich überlappende Erkennungsebenen möglich.

Worauf Werbetreibende künftig achten sollten

Die Einführung der KI-Offenlegungsfunktion von Google bietet derzeit eine relativ einfache Möglichkeit, die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten, da die Nutzung der firmeneigenen Tools keinen zusätzlichen Aufwand erfordert. Da jedoch immer mehr Regionen eigene Vorschriften zur KI-Offenlegung in der Werbung einführen, benötigen Werbetreibende, die mehrere KI-Tools in verschiedenen Kampagnen einsetzen, klare Prozesse, um in jeder Phase der Erstellung nachzuverfolgen, welche Werbemittel KI verwenden.

Solche Tracking-Methoden werden mit der Zeit voraussichtlich immer wichtiger, nicht weniger. Mit zunehmenden Regulierungen und der Einführung eigener Kennzeichnungsmodelle durch immer mehr Plattformen wird die Möglichkeit, die einfache Frage zu beantworten, ob und wo ein bestimmtes Werbemittel KI eingesetzt hat, zu einem festen Bestandteil des Werbebetriebs werden.

Häufig gestellte Fragen

Frage 1: Was ist Googles neue KI-Offenlegungsfunktion für Anzeigen?
Es handelt sich um ein Transparenztool, mit dem die Zuschauer über ein Panel mit dem Titel „So wurde diese Anzeige erstellt“ erkennen können, ob generative KI zur Erstellung einer Anzeige verwendet wurde.

Frage 2: Wie erhalten die Zuschauer Zugriff auf die Offenlegungsinformationen?
Nutzer können auf das Drei-Punkte-Menü in einer Google-Anzeige tippen, um das neue Informationsfeld zu öffnen.

Frage 3: Wie erkennt Google den Einsatz von KI in Anzeigen automatisch?
Google verwendet SynthID, ein digitales Wasserzeichensystem, das KI-generierte Inhalte identifiziert, die mit Googles eigenen Tools erstellt wurden.

Frage 4: Was passiert, wenn ein Werbetreibender ein externes KI-Tool verwendet?
Werbetreibende, die generative KI-Tools außerhalb des Google-Ökosystems verwenden, können über eine neue Offenlegungsfunktion manuell angeben, dass KI eingesetzt wurde.

Frage 5: Was ist C2PA und warum ist es hier wichtig?
C2PA ist ein Branchenstandard zur Überprüfung der Erstellung und Bearbeitung von Inhalten, und Google nutzt seine Metadatensignale, um die Abdeckung seiner KI-Kennzeichnung zu erweitern.

Frage 6: Werden die Offenlegungen von KI-Informationen überall gleich aussehen?
Nein. Google erklärte, dass die Platzierung und das Format der Offenlegungen von den lokalen Anforderungen abhängen, daher kann die Darstellung je nach Region variieren.

Frage 7: Müssen Werbetreibende etwas tun, wenn sie die KI-gestützten Werbetools von Google verwenden?
Nein. Offenlegungen werden automatisch im My Ad Center-Panel hinzugefügt, wenn Googles eigene generative KI-Tools verwendet werden.

Frage 8: Machen andere Plattformen etwas Ähnliches?
Ja. Meta hat eigene, aktualisierte Kennzeichnungen für KI-generierte Anzeigen eingeführt, was einem branchenweiten Trend zu mehr Transparenz entspricht.

Frage 9: Warum gewinnt die Offenlegung von KI-Informationen heutzutage an Bedeutung?
Da immer mehr Kreative und Marken generative KI-Tools nutzen, um die Content-Produktion zu beschleunigen, hilft Transparenz dem Publikum zu verstehen, wie die Anzeigen, die es sieht, erstellt wurden.

Frage 10: Betrifft dies alle Anzeigen auf den Plattformen von Google?
Die Offenlegung bezieht sich insbesondere auf Anzeigen, die KI-generierte Elemente enthalten, unabhängig davon, ob diese mit Google-Tools erstellt oder von Werbetreibenden mithilfe externer Tools manuell gekennzeichnet wurden.

Über den Autor
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Toni Ross

Toni Ross ist Senior Copywriter bei ALM Corp und bereichert das Content-Team mit ihrem fundierten redaktionellen Hintergrund und ihrer forschungsorientierten Arbeitsweise. Sie verfügt über umfassende Erfahrung in SEO-optimiertem Schreiben, redaktioneller Leitung und Content-Strategie in den Bereichen Technologie, Personalwesen und Finanzen.