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Googles Richtlinie zur eingeschränkten Anzeigenschaltung ändert sich

Googles Richtlinie zur eingeschränkten Anzeigenschaltung ändert sich

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Wenn Sie Google-Suchanzeigen schalten, sollten Sie Folgendes beachten: Im Juni 2026 kündigte Google Aktualisierungen seiner Richtlinie zur eingeschränkten Anzeigenschaltung an, die sich direkt auf die Anzeigenschaltung in der Google-Suche auswirken werden. Die Einführung hat bereits begonnen und soll bis 2028 vollständig abgeschlossen sein. Die Änderungen erfolgen zwar schrittweise, sind aber real, und Werbetreibende müssen verstehen, was sich ändert und warum.

Dies ist keine geringfügige Änderung im Kleingedruckten. Google erweitert den Anwendungsbereich seiner Richtlinie zur eingeschränkten Anzeigenschaltung, um zusätzliche Szenarien speziell in der Google-Suche abzudecken, und die Kriterien, anhand derer Google Werbetreibende qualifiziert, berücksichtigen künftig verstärkt das Nutzerverhalten und -feedback.

Was ist eingeschränkte Anzeigenschaltung?

Google erweitert mit dem aktuellen Update seine Richtlinie zur eingeschränkten Anzeigenschaltung. Vereinfacht gesagt bedeutet dies, dass Google die Häufigkeit der Anzeigenschaltung bestimmter Werbetreibender anhand festgelegter Kriterien begrenzt. Diese Einschränkung ist nicht als vollständige Sperrung oder Sperrung von Konten zu verstehen, sondern dient dem Schutz der Nutzer vor potenziell negativen Werbeerfahrungen.

Diese Art von Einschränkung gibt es schon seit einiger Zeit, aber sie wurde nun auch auf die Google-Suche ausgeweitet.

Was das Update tatsächlich ändert

Laut dem Update kann Google die Anzeigeneinblendungen von nicht qualifizierten Werbetreibenden einschränken, wenn dies als notwendig erachtet wird. Insbesondere können Einblendungen bei Suchanfragen eingeschränkt werden, bei denen Google ein höheres Risiko für negative Nutzererfahrungen sieht.

Die wichtigere Frage ist jedoch: Wie genau entscheidet Google, ob ein Werbetreibender qualifiziert ist oder nicht?

Zunächst einmal haben Nutzerberichte im Rahmen dieser Richtlinie ein hohes Gewicht. Wenn Nutzerfeedback wiederholt Probleme mit den Produkten oder dem Verhalten eines Werbetreibenden aufzeigt, kann Google eingreifen und die Impressionen dieses Werbetreibenden einschränken.

Das bedeutet konkret, dass sich Werbetreibende nicht mehr allein auf Klicks und Impressionen konzentrieren können. Die Nutzererfahrung mit Ihrem Unternehmen ist heute genauso wichtig. Selbst ein hoher Qualitätsfaktor schützt Sie nicht, wenn das Nutzerfeedback schlecht ist.

Das Markenproblem, das Google angeht

Ein weiterer Punkt, den Google mit diesem Update angeht, ist das Branding. Google möchte, dass Werbetreibende ihre Identität in ihren Anzeigen klar erkennen lassen. Dies ist besonders wichtig, wenn Werbetreibende in ihren Anzeigen auf andere Marken verweisen oder wenn die Anzeigen zu allgemein gehalten sind, um eindeutig zu identifizieren, wer dahintersteckt.

In beiden Fällen kann Google die Reichweite dieser Anzeigen einschränken. Auch hier spielt die Absicht des Werbetreibenden keine Rolle. Entscheidend ist, ob die Anzeige den Google-Standards entspricht, unabhängig von den ursprünglichen Absichten des Werbetreibenden.

Von Google empfohlene Best Practices

Google empfiehlt Werbetreibenden verschiedene Best Practices, um ihre Chancen auf eine Qualifizierung gemäß der neuen Richtlinie zu erhöhen. Dabei handelt es sich nicht nur um unverbindliche Empfehlungen, sondern um verbindliche Standards, die Werbetreibende erfüllen müssen.

Google empfiehlt in erster Linie, in Anzeigen ein klares Branding zu verwenden. Das bedeutet, dass Ihr Markenname sowohl im Anzeigentext als auch auf der Landingpage, auf der Nutzer nach dem Klick gelangen, sichtbar sein sollte. Wenn Sie in Ihrer Anzeige auf eine andere Marke verweisen, müssen Ihre eigene Marke und Ihre Beziehung zu dieser Marke klar dargelegt werden.

Auch generische Werbung wird in Googles aktualisierten Richtlinien dringend abgeraten.

Eine der praktischsten Empfehlungen dieses Updates ist, Ihre Domain auf Position eins Ihrer Anzeige zu fixieren. Wie Werbetreibende wissen, ist die Positionierung bestimmter Elemente in den Anzeigen entscheidend für ihren Erfolg in der Google-Suche. Daher ist es besonders wertvoll, die Unternehmensdomain auf Position eins zu fixieren – insbesondere für neue Unternehmen.

So schlägt Google vor, dieses Ziel zu erreichen:

  • Gehen Sie in Ihrem Google Ads-Konto zum Tab „Anzeigen“.
  • Erstellen oder bearbeiten Sie die responsive Suchanzeige.
  • Wählen Sie das Stecknadelsymbol für das Feld aus, das Ihre Domain enthält.
  • Klicken Sie auf „Nur anzeigen“ an Position 1 und speichern Sie.

Auch hier gilt: Manche Anzeigentypen unterstützen das Anheften von Anzeigen nicht. Werbetreibende müssen daher prüfen, ob diese Funktion für sie verfügbar ist.

Warum diese Einführung schrittweise erfolgt

Die Tatsache, dass Google diese Änderungen schrittweise einführt, verdeutlicht deren Tragweite. Nach der vollständigen Implementierung müssen Werbetreibende, die die neuen Anforderungen nicht erfüllen, mit einem deutlichen Rückgang ihrer Impressionen in der Google-Suche rechnen.

Wie bereits erwähnt, werden die Auswirkungen je nach Werbetreibendem variieren. Einige werden die Folgen der neuen Richtlinie früher spüren als andere, abhängig von verschiedenen Faktoren wie der Branche, der bisherigen Performance in der Google-Suche und der Anzahl der Meldungen zu ihrem Konto. Darüber hinaus könnten Branchen mit häufigem Missbrauch neben den üblichen Anforderungen für Richtlinienaktualisierungen zusätzliche Zertifizierungsauflagen erhalten.

Um den Verlust von Impressionen zu vermeiden, ist es daher am besten, den Anzeigen- und Landingpage-Inhalt des Werbetreibenden jetzt zu überprüfen, um festzustellen, ob Verbesserungsbedarf besteht.

Was dies für Ihre Google Ads-Strategie bedeutet

Im Großen und Ganzen geht es darum, dass Google sein Werbeökosystem weiterhin stärker auf die Nutzer ausrichtet. Nutzer können nun Unzufriedenheit mit Werbetreibenden melden, und Google berücksichtigt dies aktiv. Gleichzeitig wertet Google diese Meldungen aus, um gegebenenfalls Maßnahmen gegen Werbetreibende zu ergreifen und deren Anzeigeneinblendungen einzuschränken. Insgesamt entwickelt sich die Google-Suchanzeigenwerbung dadurch weg von einem reinen Gebots- und Relevanzwettbewerb hin zu einem System, das das Vertrauen der Nutzer direkter berücksichtigt.

Für die meisten Werbetreibenden dürfte die Richtlinienänderung jedoch keine nennenswerten Probleme verursachen, solange sie seriöse Unternehmen mit einem klaren Branding vertreten. Dennoch sollten Werbetreibende sicherstellen, dass ihre Anzeigentexte ihr Unternehmen korrekt darstellen und keine Nutzerbeschwerden hervorrufen.

Google signalisiert damit im Wesentlichen, dass Vertrauen eine wichtige Rolle spielt. Nicht nur das Vertrauen zwischen Werbetreibenden und Google, sondern auch das Vertrauen zwischen Werbetreibenden und den Nutzern, denen ihre Anzeigen angezeigt werden. Dieser Wandel in Googles Sichtweise auf die Anzeigenqualität sollte ernst genommen werden, unabhängig vom aktuellen Status Ihres Kontos.

Fazit

Googles aktualisierte Richtlinie zur eingeschränkten Anzeigenauslieferung bringt eine echte Veränderung für Google-Suchanzeigen. Sie erweitert die Szenarien, in denen Google Ihre Anzeigeneinblendungen einschränken kann, gewichtet Nutzerberichte bei der Bewertung der Werbetreibendenqualifikation stärker und definiert klarere Vorgaben für Branding und Anzeigentexte. Die Einführung erfolgt schrittweise bis 2028, die neuen Standards gelten aber bereits. Am besten überprüfen Sie Ihre Anzeigen jetzt, stellen Sie sicher, dass Ihr Branding eindeutig ist und Ihre Anzeigentexte präzise und ehrlich formuliert sind.

 

Häufig gestellte Fragen

Frage 1: Was besagt Googles Richtlinie zur eingeschränkten Anzeigenschaltung?

Die eingeschränkte Anzeigenauslieferung ist eine Google-Richtlinie, die die Anzahl der Impressionen bestimmter Werbetreibender begrenzt, anstatt deren Konten vollständig zu sperren oder zu löschen. Sie kommt zum Einsatz, wenn Google ein höheres Risiko für negative Nutzererfahrungen feststellt.

Frage 2: Was hat sich im Update vom Juni 2026 geändert?

 

Google hat seine Richtlinie zur eingeschränkten Anzeigenschaltung erweitert und deckt nun zusätzliche Szenarien speziell für die Google-Suche ab. Das Update fügt der Richtlinie einen neuen Abschnitt zur Google-Suche hinzu und gewichtet Nutzerberichte stärker bei der Beurteilung, ob ein Werbetreibender für die Anzeigenschaltung qualifiziert ist.

Frage 3: Wie entscheidet Google, ob ein Werbetreibender nicht qualifiziert ist?

Google nimmt Nutzerberichte bei dieser Entscheidung ernst. Wenn Nutzer wiederholt und überproportional häufig melden, dass die Inhalte, Produkte oder das Verhalten eines Werbetreibenden nicht ihren Erwartungen entsprechen, kann Google diesen Werbetreibenden als ungeeignet einstufen und die Anzeigeneinblendungen bei bestimmten Suchanfragen einschränken.

Frage 4: Wird diese Richtlinie alle Werbetreibenden betreffen?

Nicht unbedingt. Werbetreibende mit einem klaren Branding, gesetzeskonformen Werbetexten und einer einwandfreien Nutzerbewertung werden voraussichtlich keine größeren Änderungen erfahren. Werbetreibende in Branchen mit hohem Missbrauchsrisiko müssen möglicherweise zusätzlich zu den üblichen Richtlinienänderungen mit weiteren Zertifizierungsanforderungen rechnen.

Frage 5: Was versteht Google unter generischen Anzeigen?

Generische Anzeigen sind Anzeigen ohne klare Markenidentität, die von jedem Werbetreibenden einer bestimmten Branche verwendet werden könnten. Googles Befürchtung ist, dass diese Anzeigen Nutzer darüber im Unklaren lassen, mit wem sie eigentlich interagieren. Genau diese Verwirrung soll mit der aktualisierten Richtlinie behoben werden.

Frage 6: Warum spielt Branding im Rahmen dieser Richtlinie eine so große Rolle?

Google möchte, dass Nutzer beim Anklicken einer Anzeige immer wissen, mit wem sie es zu tun haben. Anzeigen, die ohne klare Kennzeichnung auf andere Marken verweisen oder gar keine Markenidentität aufweisen, können Nutzer irreführen, und Google kann die Reichweite solcher Anzeigen einschränken, selbst wenn der Werbetreibende keine irreführende Absicht hatte.

Frage 7: Was ist Domain Pinning und warum empfiehlt Google es?

Domain-Pinning ist eine Funktion in Google Ads, mit der Sie Ihren Domainnamen an erster Stelle im Titel Ihrer responsiven Suchanzeige fixieren können. Google empfiehlt dies insbesondere für neuere oder weniger bekannte Werbetreibende, da Nutzern so sofort signalisiert wird, wer der Werbetreibende ist.

Frage 8: Wann wird diese Richtlinie vollständig eingeführt?

Die Einführung begann im Juni 2026 und wird voraussichtlich bis 2028 abgeschlossen sein. Die Umsetzung erfolgt schrittweise, was bedeutet, dass verschiedene Werbetreibende die Auswirkungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten spüren können.

Über den Autor
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Daniel Beauregard

Daniel Beauregard ist Manager für Content-Strategie bei ALM Corp. Mit seinem journalistischen Hintergrund und seiner langjährigen Erfahrung im Texten und Redigieren bringt er eine scharfsinnige redaktionelle Perspektive und strategisches Denken in jede Initiative ein. Seine Arbeit verbindet die Disziplin des Storytellings mit datengestützter Strategie und sorgt so für Konsistenz, Qualität und messbare Wirkung im gesamten Content-Portfolio von ALM.