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Google Trends zeigt Ihnen jetzt Vergleiche mit früheren Zeiträumen an.

Google Trends zeigt Ihnen jetzt Vergleiche mit früheren Zeiträumen an.

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Wer im Content-, SEO- oder Marketingbereich arbeitet, hat wahrscheinlich schon einmal Google Trends geöffnet, um zu sehen, ob ein Thema an Bedeutung gewinnt oder verliert. Bisher bedeutete das meist, die Kurve in einem Diagramm abzuschätzen und zu erraten, wie sie sich im Vergleich zum Vormonat oder Vorjahr entwickelt hat. Dank Googles neuestem Update ist der Vergleich von Trends jetzt deutlich einfacher.

Was hat sich geändert

Google Trends ermöglicht es Nutzern nun, Daten aus früheren Zeiträumen einfach in ihre Diagramme einzufügen, um die aktuellen Daten mit denen aus vergangenen Jahren oder Monaten zu vergleichen. Wie Google auf LinkedIn mitteilte, ist es dadurch möglich, das Wachstum oder den Rückgang eines bestimmten Trends direkt in Google Trends zu analysieren.

Das mag nach einer kleinen Verbesserung klingen, aber für alle, die regelmäßig auf Trenddaten angewiesen sind, beseitigt es ein echtes Ärgernis. Nun entfällt der manuelle Vergleich der Daten zweier Zeiträume anhand der Zahlen aus zwei verschiedenen Zeiträumen.

Funktionsweise

Die Nutzung dieser Funktion ist denkbar einfach. Gehen Sie zu Google Trends und geben Sie wie gewohnt einen Suchbegriff oder ein Thema ein. Sobald das Diagramm geladen ist, erscheinen oberhalb der Zeitleiste zusätzliche Chips. Durch Klicken auf diese Chips werden die zusätzlichen Vergleichsdaten angezeigt.

Die Chips zeigen das prozentuale Wachstum oder den Rückgang in einem bestimmten Zeitraum an – je nach den betrachteten Daten können Sie Monats-, Wochen- oder Jahresvergleiche einsehen. Ein Klick genügt, um eine Linie mit dem historischen Zeitraum direkt über den aktuellen Daten einzublenden.

Wie es aussieht

Google hat eine kurze Demo dieser Funktion gezeigt. Alle zusätzlichen Symbole erscheinen oberhalb der Zeitleiste. Mit einem Klick lässt sich eine weitere Linie zum Diagramm hinzufügen, die die Zinsen aus einem vorherigen Zeitraum anzeigt. Die beiden Linien werden dann nebeneinander dargestellt, sodass Sie erkennen können, ob die Zinsen im Vergleich zum vorherigen Zeitraum steigen, fallen oder gleich bleiben.

Eine kurze Auffrischung zur Funktionsweise von Trenddaten

Um zu verstehen, warum dieses Update so hilfreich ist, lohnt sich ein Blick darauf, wie Google Trends das Interesse an bestimmten Themen erfasst. Die Zahlen in den Diagrammen stellen keine tatsächlichen Suchanfragen dar. Es handelt sich um normalisierte Werte zwischen 0 und 100, die die Popularität des jeweiligen Begriffs widerspiegeln. Sie zeigen, wie sich der Begriff im Vergleich zu seiner maximalen Popularität in einem ausgewählten Zeitraum entwickelt hat. Ein Wert von 100 markiert den Höhepunkt des Interesses an diesem Begriff, während ein Wert von 50 bedeutet, dass die Popularität des Begriffs auf die Hälfte seines Höchststandes gesunken ist. So ermöglicht Google Trends, Muster und Veränderungen im Zeitverlauf zu erkennen, auch wenn keine exakten Zahlen angezeigt werden können.

Google Trends bietet zahlreiche verschiedene Zeiträume zur Auswahl, die bis ins Jahr 2004 zurückreichen, und ermöglicht die Verwendung eines benutzerdefinierten Zeitraums für spezifische Analysen. Diese Flexibilität macht Google Trends zu einem Standardtool für alle, die die saisonale Nachfrage verfolgen oder einen wachsenden Trend identifizieren möchten.

Warum das für Vermarkter wichtig ist

Google Trends ist seit jeher die erste Anlaufstelle für Content-Marketer und andere Experten, die herausfinden möchten, wonach wann gesucht wird. Dieses Tool wird häufig genutzt, um zu überprüfen, ob ein wachsendes Interesse an einem Thema mit einem Anstieg der Suchanfragen korreliert, um Lücken im aktuellen Content zu identifizieren und darauf basierend einen Redaktionsplan zu erstellen. Zu wissen, dass das Interesse an einem bestimmten Thema im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigt, ist deutlich aussagekräftiger, als nur zu wissen, dass überhaupt Interesse besteht.

Das Update macht diesen Prozess noch umfassender. Anstatt anhand einer einzelnen Kurve zu beurteilen, ob etwas weiterer Untersuchungen wert ist, erhält man nun einen direkten Vergleich zwischen zwei Zeiträumen. So können Content-Marketer feststellen, ob ein Anstieg tatsächlich ein Trend oder lediglich eine saisonale Schwankung ist. Gleichzeitig erhalten sie zusätzliche Informationen für die Kampagnenplanung, da sie sofort sehen können, wie sich das aktuelle Interesse im Vergleich zum Interesse des letzten Zeitraums verhält.

Ein kleines Ausstattungsmerkmal mit praktischem Nutzen

Das Besondere an diesem Update ist, dass die Nutzer keine neuen Tools erlernen müssen. Es muss nichts heruntergeladen oder nach Excel exportiert werden – die Vergleichsfunktion ist so implementiert, dass sie sich perfekt in den Arbeitsablauf der Nutzer einfügt.

Für SEO- und Content-Experten kann diese Funktion bei der Marktforschung von unschätzbarem Wert sein. Zwar war es bisher möglich zu prüfen, ob das Interesse an einem Keyword gestiegen oder gesunken ist, doch mussten dafür Daten in Excel heruntergeladen und manuell verglichen werden. Jetzt genügt ein Klick auf einen Chip.

Es ist erwähnenswert, dass das Konzept des Vergleichs seit der Einführung von Trends verwendet wird. Das Vergleichen des Trendinteresses an bestimmten Orten oder zweier verschiedener Suchbegriffe war schon immer Teil des Angebots der Plattform. Dieses Update erweitert diese Vergleichslogik auf die Zeit selbst und ermöglicht es, einen einzelnen Begriff mit seiner eigenen bisherigen Performance zu vergleichen.

Unsere Erfahrung zeigt, dass Google in den letzten Jahren verstärkt darauf hingearbeitet hat, seine kostenlosen Tools für Marketer nützlicher zu gestalten. So wurden beispielsweise Funktionen in das Analytics-Tool integriert, ohne dass dafür ein kostenpflichtiges Upgrade erforderlich ist. Diese Aktualisierungen gewinnen besonders an Wert, da die Plattform häufig als Ausgangspunkt für SEO- und Content-Recherche dient.

Für diejenigen, die Google Trends regelmäßig im Rahmen ihres Arbeitsablaufs nutzen, lohnt es sich auf jeden Fall, ein paar Minuten damit zu verbringen, die Vergleichsfunktionen zu erkunden und die neuen Möglichkeiten dieses Tools zu entdecken.

Häufig gestellte Fragen

Frage 1: Worum geht es bei der neuen Google Trends-Funktion?
Google Trends ermöglicht es Nutzern nun, eine neue Linie in einem Diagramm zu erstellen, die Daten aus dem vorherigen Zeitraum anzeigt, sodass sie das aktuelle Interesse mit dem Interesse des angegebenen früheren Zeitraums vergleichen können.

Frage 2: Wie verwende ich den Vergleich mit der Vorperiode?
Gehen Sie zu Google Trends, geben Sie Ihr Stichwort oder Thema ein und klicken Sie auf die Symbole, die über Ihrer Zeitleiste erscheinen.

Frage 3: Welche Zeiträume kann ich vergleichen?
Google bietet verschiedene Möglichkeiten zur Messung prozentualer Veränderungen, darunter Vergleiche zwischen Monaten, Wochen und bestimmten Jahren.

Frage 4: Wo hat Google dieses Update angekündigt?
Google kündigte die neue Funktion auf LinkedIn an und erklärte, dass Nutzer nun die Veränderung eines Trends mit den vorhergehenden Zeiträumen innerhalb von Google Trends vergleichen können.

Frage 5: Wie misst Google Trends das Suchinteresse?
Die Trenddaten werden auf einer Skala zwischen 0 und 100 Punkten dargestellt, wobei die Popularität eines Begriffs im Verhältnis zu seiner maximalen Popularität im ausgewählten Zeitraum und Ort und nicht das reine Suchinteresse berücksichtigt wird.

Frage 6: Wie weit reichen die Daten von Google Trends zurück?
Google Trends bietet Zugriff auf Daten ab dem Jahr 2004 sowie die Möglichkeit, einen benutzerdefinierten Datumsbereich anzugeben.

Frage 7: Warum ist dieses Update für Marketingfachleute nützlich?
Dieses Update bietet Marketingfachleuten eine komfortable Möglichkeit, schnell festzustellen, ob an einem Thema tatsächlich Interesse besteht oder ob ein bestimmter Trend bereits vorbei ist, und hilft so bei der Planung zukünftiger Inhalte.

Frage 8: Kann dies bei der saisonalen Inhaltsplanung helfen?
Ja. Ein Vergleich der aktuellen Zinsen mit den Zinsen im gleichen Zeitraum des Vorjahres hilft dabei, einen Trend von einer üblichen saisonalen Zinsschwankung zu unterscheiden.

Frage 9: Ist diese Funktion kostenlos nutzbar?
Ja. Google Trends ist weiterhin ein kostenloses Tool, und die Vergleichsfunktion wurde ohne Gebühren direkt in die aktuelle Benutzeroberfläche integriert.

Frage 10: Hat Google angekündigt, ob weitere Vergleichsoptionen geplant sind?
Google hat keine Details zu zusätzlichen Vergleichsfunktionen bekannt gegeben, die über die bereits eingeführten Funktionen hinausgehen.

Über den Autor
Bild von Sumayyah Hussein

Sumayyah Hussein

Sumayyah Hussein ist Content Development Manager bei ALM Corp, wo sie seit 2023 zur Content-Strategie und -Umsetzung beiträgt. Mit ihrem Hintergrund in der Kommunikation und einem soliden Fundament in SEO, kreativem Schreiben und der Entwicklung einer Markenstimme unterstützt sie die Erstellung von Blog-Texten und Web-Inhalten für verschiedene Plattformen und Branchen.